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CHRONIK

Reinacher Wappen

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Als Basis für diese Vereinschronik diente die Festschrift zum 125 jährigen Jubiläum aus dem Jahre 1988.

Autoren: Reto Alispach, Franz Erismann, Willy Göttin, René Zumsteg, Raymond Zenhäusern

 

Diese Seite wurde erstellt mit der 
tatkräftigen Mithilfe von Steffy Vogel 

Steffy Vogel

1863  -  Der STV Reinach wird gegründet und ist somit ein Jahr älter als der Kantonalturnverband Baselland (1864).

Gründer: Hans Wiedmer, Daniel und Karl Meili und Karl Schweizer

1872  -  Bartholomäus Kunz stiftet die erste Fahne des Turnvereins. Ein Banner aus Wolle, von den Gönnerinnen Frl. Rietschlin und Frl. Meili von Hand bestickt. Dieser Vereinsbanner sollte die Aktiven über 65 Jahre lang begleiten. 1884-1894  -  Durch zahlreiche Auswanderungen nach Amerika und des dadurch verursachten Substanzverlusts gilt es, eine schwere Vereinskrise durchzustehen. Sogar ein vorübergehender Austritt aus dem Kantonalturnverband ist die Folge. 1908  -  Die Krisenzeit um die Jahrhundertwende  wird mit den ersten schriftlich niedergelegten Statuten beendet. Sie umfasst 16 Paragraphen und eine Mitgliederliste mit 35 Namen. In der Folge wird fleissig gearbeitet. Man besucht das Kantonale Preisturnen, das Kantonale und das Eidgenössische Turnfest.

1909  -  Die vereinsinternen Sittenwächter werden strenger: "... wegen unanständigem Benehmen ... aus dem Verein ausgeschlossen." Turnfahrt vom 30. Mai; Abmarsch 05.00 h beim Schulhaus ... wenn ein Mitglied der Turnfahrt nicht beiwohnt, wird es mit Fr. 2.- bestraft. 1910  -  Der Vorstand beschliesst die Einführung  von Kunst- und Nationalturnen. Im Kassenbericht vom 31. Dez. belaufen sich die Jahreseinnahmen auf Fr. 81.80, die Ausgaben auf Fr. 68.05 und somit ergab sich ein Jahresübertrag von 13.75. 1913  -  Aus der GV vom 23. Feb. geht Anton Muchenberger mit 5 Stimmen als Vorturner beim dritten Mal hervor. Theophil Wenger erhielt 3 Stimmen. 1914  -  Für das Kantonale Turnfest wird beschlossen, dass jeder mit Fr. 20.- gebüsst wird, wenn er 3 mal unentschuldigt fehlt oder davonläuft und dass jeder einen Festhut haben muss und die Gemeinde für die fehlenden Turngeräte verantwortlich ist.

1916  -  An einer Sitzung hält der Aktuar fest: "Im Verschiedenen stellte sich heraus, dass sich sämtliche Mitglieder zerstreuten sodass hiemit der Schluss erfolgte." 1918  -  Die Versammlung wählt ein 3gliedriges Comitee, damit eine "Generalphotographie" zustande komme.
Da der neugewählte Vorturner Joseph Faller überhaupt noch keine Turnstunde besucht hat, wird eine Neuwahl notwendig.
1919  -  Dem TVR wird die Organisation des Bezirksturnfests übergeben. Anlässlich einer Sitzung vom 24. Mai wählt der Vorstand gleich das OK und schlägt den Gemeindepräsident Kunz als Festredner vor. 1920  -  Am 4. Sepetmber klagen Vereinsmitglieder über die Unterdrückung im jetzigen Verband. Es gibt aber auch Stimmen, die vor einem Übertritt in den Arbeiter- Turnverband warnen ... 

1920  -  ... Vom 18. September heisst es: "Der Vorstand ist nun zum Schluss gekommen die Sache in Ruhe zu lassen und den TVR bestehen zu lassen wie er bis jetzt war. Ist nun der eine oder andere der Meinung er gehöre nicht mehr zu diesem Verein, so möge er in Frieden und in Kameradschaft hier seinen Austritt erklären. 1922  -  An den Gemeinderat wird ein Gesuch gestellt, ein Schulzimmer zum Winterturnen zu eröffnen.

Das Jubiläum im nächsten Jahr soll mit einem Turnfest verbunden werden. Für die Jubiläumsfeier beschliesst der Vorstand, das Nordwestschweizerische Schwingfest zu übernehmen.

1923  -  Es wird der Antrag gestellt, Herrn Stöcklin, Lehrer, wegen der Erstellung einer Vereinschronik anzufragen.

Anlässlich der Generalversammlung klagte der Kassiert über die unglaubliche Gleichgültigkeit vieler Aktivturner im Zahlen der Vereinsbeiträge.

Kant. Turnfest Muttenz 1923


1924  -  Nach einem Fest gab es heftige Reklamationen wegen beschädigter Stühle, verschwundener Weinflaschen und einem Karst, der versteckt worden war. Im weiteren heisst es: Infolge plötzlichen Verschwindens des bisherigen Protokollführers, Oskar Wittlin, wurde Blasius Graf als Vertreter auf diesen Posten gewählt. Anekdoten aus den 20er Jahren

Bauer Schneider, ein alter Turner, hatte sein Anwesen am Rainenweg. Jeden Morgen in aller Frühe krähte sein Güggel, wie Hähne es eben tun. Das brachte seinen lieben Nachbarn auf die Palme, und er beschwerte sich beim Gemeinderat. Der Gemeinderat schrieb unserem Bauer Schneider, er müsse jeden Abend seinem Güggel den Schnabel zubinden.

Im Vereinslokal im Rössli war im Säli im 1. Stock immer das Bild von Pfarrer Arnet aufgehängt. Jedesmal, wenn der Turnverein eine Sitzung hatte, wurde das Bild von der damaligen Wirtin Pauline Meyer durch ein Foto des Turnvereins ersetzt.

1925  -  Man plante eine Abendunterhaltung im engsten Kreise mit einem saftigen Schweinefrass. Wegen der Klauenseuche mussten sowohl die Abendunterhaltung als auch die Generalversammlung verschoben werden.

Kant. Turnfest Gelterkinden 1926

1926  -  Zu dieser Zeit besteht eine Turnerhülfskasse, die der Finanzierung von Festen und Anlässen dient. Ebenso wird eine Versicherung für die Turner eingeführt. Meury gratuliert im Namen des ganzen Vereins unserem Präsidenten für die Neuwahl als Gemeinderat.

Kant. Turnfest Gelterkinden 1926


1927  -  Es wird über die Fusion mit dem KTV Reinach gesprochen, welcher zwei Jahre zuvor gegründet wurde. Die Fusion kommt aber nicht zustande.

Das Programm einer Abendunterhaltung präsentiert sich zu dieser Zeit so:

Eröffnungsmarsch
Couplee
Bajazzoreigen
Theater "Zuviel ist zuviel"
Musikvortrag
Plastische Bilder
Humoristischer Reigen am Barren
Theater
Kürturnen am Barren
Musikvortrag

TVR 1928

1928  -  Zum Eidgenössischen Turnfest bezahlt man allen Teilnehmern die Festkarte und führt nachher eine freiwillige Sammlung durch.

Sieger des 13. Kant. Schwingfest in Reinach 1929

1929  -  Die Generalversammlung beschliesst, Fr. 2'000.- auf der Darlehenskasse fest anzulegen.

Kostümrechnungen für den Alpaufzug belaufen sich auf Fr. 45.-, für den Jodlerklub und den Töchterkohr auf je Fr. 60.-. 

1930  -  Am 5. Mai formuliert der Vorstand die Statuten neu. Sie sollen der Vereinsversammlung und dem Kantonalvorstand zur Genehmigung vorgelegt werden.

Alpaufzug am Schwingfest in Reinach 1929

Bild vom Schwingfest in Reinach 1929


1931  -  An der Generalversammlung vom 31. Januar werden 4 Ehrenmitglieder ernannt: Serafin Wenger, Markus Wenger, Albin Wenger und Robert Wenger. Dazu kommt die Gründung einer Nationalturnriege. 1931  -  "Die Anfrage des KTV Reinach betreffend Beteiligung an einem Unterhaltungsabend wird so abgelehnt, indem wir einfach keine Antwort zukommen lassen."

1932  -  In diesem Jahr nimmt der TVR an der Bundesfeier, am Musikfest und am Schützenfest teil.

1933  -  Erneut fordert der Vorstand eine neue Turnhalle.

Der Korbball wird eingeführt und ein Eierlesen veranstaltet.
1933  -  Im "Clinch" mit dem Gemeinderat weist man immer wieder darauf hin, dass ein neues Schulhaus mit Turnhalle gebaut werden müsse. Es findet auch eine gemeinsame Sitzung mit dem KTV Reinach statt.
Am 6. Dezember wird die Männerriege mit eigener Kasse gegründet. Erster Leiter ist Hans Bloch.

1934  -  Gründung der Frauenriege. Am 25. Mai stellt der Präsident Eduard Enggist eine Stunde für das Handball in Aussicht. Nachdem 1928 das Vereinslokal ins "Rössli" gezogen war, wechselte es in diesem Jahr ins "Metzgerstübli Ritter".

Bezirksturntag Reinach 1934

1935  -  Zur Anschaffung einer neuen Vereinsfahne wird ein Fonds gegründet. Ein Vervielfältigungsapparat wird angeschafft, und den arbeitslosen Vereinsmitgliedern wird der Beitrag geschenkt.
Vom Gemeinderat liegt ein Schreiben auf betreffs Versammlungslokal im alten Schulhaus Hintergebäude. Das Lokal eignet sich für Sitzungen und nicht für Ringen.


1936  -  Auszeichnung für fleissige Turnbesuche:

0 Absenzen:         Messer zu Fr. 6.50
1 - 2 Absenzen:   Esslöffel oder Gabel zu Fr. 4.50
3 Absenzen:         Kaffeelöffel zu Fr.2.50
4 - 6 Absenzen:   Turnkreuz

Am "Eidgenössischen" nehmen 16 Mann teil. Am 14. November demissioniert Robert Wenger wegen Altersschwäche. Eine Kommission organisiert eine Suppenaktion und Weihnachtsgaben für Arbeitslose.

Turnfahrt auf den Rigi 1935

1937  -  Erneut ist der Turnhallenbau im Gespräch. Am 23. August figuriert die Handballsektion mit 0 Punkten auf dem letzten Platz.
Deshalb wird offenbar auch die Weiterführung einer Handballmannschaft für die nächste Meisterschaftsrunde abgelehnt.

Männerriege Turnfahrt Schauenburg 1937

1938  -  75 jährige Jubiläumsfeier

Die Generalversammlung vom 13. Februar 1938 fasst den Beschluss, die Jubiläumsfeier am 31. Juli 1938 im Kreuzgarten Reinach zu begehen.

Anlässlich dieses runden Geburtstags erschien eine Festschrift, die in kurzen Zügen über den Werdegang und die Errungenschaften des Turnvereins orientierte und mit dem folgenden Schlusswort endete:
"65 Jahre hat die alte Fahne in Freud und Leid den Turnverein auf seinen Fahrten und Festen zu manchem Erfolg begleitet. Hoffen wir, dass es unserer schönen, neuen Fahne beschieden sei, den Turnverein Reinach vorwärts und aufwärts zu begleiten. Erste Bedienung bleibt immer, dass die jungen und alten Turner treu zur Fahne stehen, nur so wird es möglich sein, dass der Verein in 25 Jahren, anlässlich seines Centenariums, auf eine weitere erfolgreiche Epoche zurückblicken kann."


1939  -  Anlässlich der Vorstandssitzung vom 25. Januar wird die schlechte Zahlungsmoral erneut erwähnt mit der Aussicht, entsprechende Schritte bei den Eltern zu unternehmen.
Präsident Enggist demissioniert ... und bleibt doch; ein Vorgang, der sich noch mehrere Male wiederholen soll.

Meisterhans warnt, auf der Hut zu sein, dass nicht eine konzertsaalähnliche Turnhalle gebaut würde. 

An der Vorstandssitzung vom 19 August wird protokolliert: "Das Schlussturnen kann leider nicht durchgeführt werden, wegen der allgemeinen Mobilmachung per 1. September."
Am 30. September kam es zur Wahl eines Kriegsvorstands, der sich bei Normalisierung der Verhältnisse wieder auflösen sollte.
Wegen ungebührlichen Benehmens im Militärkleid erfolgte der Ausschluss eines Mitglieds.

Turnfahrt Gempen-Falkenfluh 1937


1940 - Wegen der Mobilmachung erstellte der TVR kein Jahresprogramm.

1941 - In einem Schreiben verlangte der Architekt, dass der Turnkeller des Schulhauses von den Turnen selber ausgegraben werden müsse.

Der TVR liess es sich nicht nehmen, an der Staffette mit dem Feuer vom Rütli dabeizusein.

Am 25. November zählte der Turnverein 123 beitragspflichtige Mitglieder.

Am 5. Dezember gab der Präsident der neugegründeten Damenriege bekannt, dass diese einen Rapport an den Gemeinderat machen werde, weil sich der Abwart während des Umziehens der Damenriege wiederholt im Umkleideraum aufhalte

1942 - Diverse Beschwerden über Missstände bei der Damenriege werden erledigt, indem der Präsident betont, dass die Damenriege absolut selbständig sei.
Am 14. Dezember erfolgte eine grosse Auseinandersetzung über das ungebührliche Verhalten einzelner Mitglieder. Man habe tatsächlich am hellen Tage Frau X mit Herrn Y per Velo im Dorf gesehen.

1943 - Während des 2. Weltkrieges waren die Vereine durch die Militärdienstzeit vieler Mitglieder arg geschwächt. Aus dem Brief an den Präsidenten des TV Binningen geht hervor:
"Da jedoch fast der ganze Vorstand, ausser unserem Oberturner, der Brustfellentzündung hat, im Militärdienst ist, bin einzig noch ich, welcher die ganze Arbeit so nach und nach erledigen muss."
Um der Bevölkerung richtiges Kunstturnen vorzuführen, lud man den berühmten Eugen Mack ein. Am 29. Oktober wurde des werten Turnkameraden Zusage freudig verdankt.

In Form von "Mahlzeitencoupons" wurde den Teilnehmern eines Wintertrainingskurses ein einfaches Mittagessen offeriert.

1944 - In diesem Jahr musste ein 3tägiger Vorturnerlehrgang für Sektionsturnen infolge zahlreicher Einberufungen in den Aktivdienst bis auf weiteres verschoben werden.

Für das Bezirksturnfest in Binningen wurden dringend Turner benötigt. In einem Brief an Hptm. Meyer, Bat. Kdt. 247 wurde um Sonntagsausgang (ab Tagwache bis Zimmerverlesen) für folgende Wehrmänner gebeten:

Kpl. Bernauer Jos.
Fhr. Meier Karl
Füs. Häfliger Anton
Kl. Lauber Walter
Füs. Rueger Karl
Kpl. Siegfried Rudolf

1944 - Frauen-Riege Reinach

Zwüschem Bruederholz und Blaue
Lyt es Oertli, Rinach nennt mer's
A sym wunderschöne Woope
eme Hoggemässer kennt mer's
I däm schöne Schwyzerdörfli
Händ sich Fraue z'ämme g'funde
um do ihri Gsundheit z'pfläge
während e paar Turnerstunde
 

jedesmol am Zyschtig zobe
gohts dorum i d' Weihermatte
stelle dört bim "Achtung steht"
mängi Kompanie in Schatte
nit Stabhochsprung und Lichtathletik
nit Ries und Fleurier am Reck
Nei! - nur e bitzli Gsundheitsturne
und Körperschuelig isch dr Zwäck

 

Mir wänd keini Record bräche
durch Wettkämpf simmer nit berüehmt
mir wänd numme sovill turne 
dass mer nit veroschte düent
Doch au d'Fröhlichkeit chunt z'Ehre
in der Fraue-Riegi doh
und so simmer au hüt zoobe
zuere Unterhaltig zämme cho



drumm ihr Manne löhnt au euri
Frau am Zyschtig zoobe goh
hüetet einisch d'Kinder sälber
S'Nachtässegschirr? -das löh mer stoh
und isch am zähni Turnstund umme
und chunnt di Frau de wider hei
so merket er's gly a dr Stimmig
s'Turne macht' frisch-froh-fromm-frei.

1945 - Von der Amtsübergabe des scheidenden Präsidenten liest man im Protokoll: Dem Präsidenten legte er warm ans Herz, dass er mit bickelhartem Willen das Vereinsschiffli leiten müsse.

Ein Film von Prof. Koch über Tuberkulose wurde aus Kostengründen nicht bezogen.

Und wieder einmal haperte es wegen dem Turnbesuch und wegen den Zahlungen.

1946 - Wegen der Sauordnung von Seiten des 2. Kassiers meint er (der Präsident Enggist), dass man ja keinen 2. Kassier brauche. Der 1. Kassier könne ja alles alleine machen.

Mit 4:3 Stimmen wird eine Anfrage von Kleiber wegen Nichtabhaltung der Turnstunde an der Fasnacht gutgeheissen. Nachtrag: Es hat sich herausgestellt, dass die Anfrage kein Antrag war, darum war gleichwohl Turnstunde.

1947 - Das Turnbussgeld wurde abgeschafft. Als Sponsoren traten damals schon die Firmen Bacher AG und Obrist u. Co. Auf. Die Turnerzeitung hiess Reinacher Turner.

Am Eidgenössischen Turnfest verlangte Kleiber ein Alkoholverbot bis zu den obligatorischen Übungen ... und: die Hornträger sollen soviel Blumen sammeln wie möglich, und den Rest einfach bei Lutz kaufen. 

Da man nur Fr.2.- über die Grenze mitnehmen durfte, blies der Vorstand die Turnfahrt ins Elsass ab.

Als neues Vereinslokal erkor die Generalversammlung das "Pöstli" (heute Shakespeare Pub).

Am Eidgenössischen Turnfest in Bern vom 6. September wurde derart über die Schnur gehauen, dass betreffs der Bezahlung der unliebsamen nächtlichen Taxifahrt nach Bern noch 2 Anträge gestellt werden mussten.


Anekdote - Am Eidgenössischen Turnfest in Bern hatten die Reinacher Turner im Munsinger Schulhaus in Bern zu übernachten. Niklaus Meier, der damalige Präsident, hatte es mit dem Schulhaus in Münsingen verwechselt. Als der Tross des TV Reinach in Münsingen verwechselt. Als der Tross des TV Reinach in Münsingen ankam, wurde nach langem Hin und Her der Irrtum aufgeklärt, und die Turner mussten um 2 Uhr nachts mit dem Taxi nach Bern zurückfahren. Für den Spott hatte der Präsident nicht zu sorgen. 8. Dezember 1947:
Von der Glückskette von Radio Basel erhielten wird ein Dankesschreiben für die ölgeschädigten Soldaten, welchen wird Fr. 100.- gestiftet haben.

(Erklärung: Zu der Zeit ereignete sich in der Schweizer Armee ein schwerer Unfall, als anstelle von Speiseöl Maschinenöl verwendet wurde, was zu schweren gesundheitlichen Störungen führte.)

1948 - Am Baselbieter und Baselstädtischen Nationalturntag wurde Karl Meier für die Erreichung des 2. Ranges als Einzelturner mit einem Kranz ausgezeichnet.

Am 1. August beging man die Bundes- und Verfassungsfeier mit einem Umzug durch das Dorf. Beim Weiermattschulhaus fanden die Feierlichkeiten statt, und der Turnverein trat mit Kürturnen und Pyramiden auf. 
Auf Drängen des Sportvereins Reinach teilte der Gemeinderat mit, dass ein Betrag von Fr. 200.- für die Vorarbeiten zur Erstellung eines Sportplatzes ins Budget aufgenommen wird. 

1949 - Wie karg die Anschaffung der Gemeinde zu dieser Zeit waren, dokumentiert ein Schreiben, welches den Kauf einer Lederturnmatte 100 x 150 cm rechtfertigte. 
Wie sehr man sich bemühte, die beiden Reinacher Turnvereine zu unterscheiden, geht aus der Anschrift der Vereinskorrespondenz hervor: Eidg. Turnverein Reinach oder Bürgerturnverein Reinach.
1950 - Als Grossanlass für die Turnerei fand am 17./18. Juni das Kantonale Turnfest beider Basel in Basel statt. Der Turnverein erreichte mit 143.04 Punkten den 7. Schlussrang.  Von den Einzelturnern waren in der Leichtathletik erfolgreich: Franz Erismann mit Kranz im 13. Rang, Knut Jeppesen mit Zweig im 12. Rang (Unterstufe). Die bis anhin in der Vereinsgeschichte eher unbedeutende "Turngattung", die Leichtathletik, nahm ab diesem Jahr eine dominierende Rolle ein. Zum ersten Mal wurde Franz Erismann kantonaler Meister über 110 m Hürden und zum ersten Mal wurden am Kantonalen Leichtathletik-Turntag 2 Kränze nach Reinach entführt. Das neu geschaffene Leichtathletik-Instruktoren-Brevet erreichte Franz Erismann in Magglingen.

1951 - Teilnahme am total verregneten Eidgenössischen Turnfest in Lausanne: Der Petrus hatte hie und da wenig Turnverständnis.

Nach jahrelangem Werben war es dann soweit. Am 11./12. August hatte der TVR für das Nordwestschweizerische Schwingfest alle Vorkehrungen getroffen. Das Areal um das Weiermattschulhaus diente als Festplatz. Der Anlass konnte in jeder Hinsicht als Erfolg gefeiert werden.

Die Leichtathleten konnten auch in diesem Jahr an den Kantonalen Meisterschaften überzeugen. 5 Teilnehmer an den Einkampfmeisterschaften brachten 6 Medaillen nach Hause.

Die Vereinsversammlung fasste den Beschluss, 1 Tamburin (!) anzuschaffen, den Kauf einer Stoppuhr hingegen nicht zu bewilligen.
   

1952 - Mit Bedauern nahm die Bevölkerung, speziell aber die Ortsvereine davon Kenntnis, dass der "Schlüssel"- Saal zum Wohnen umgebaut werden sollte. Das Vorhaben konnte aber trotz grosser Bemühungen nicht verhindert werden.

Probleme tauchten aber auch weder im täglichen Vereinsleben auf. Schlechter Turnstundenbesuch und mangelhafte Betreuung des Schaukastens waren Dauerbrenner.

An den Kantonalen Mehrkampfmeisterschaften vom 19./20. Juli in Liestal gewann der TVR zum ersten Mal in seiner Geschichte das Vereinsklassement mit 13396 Punkten.

1953 - Der TVR errang an den Basler Hallenhandball-Meisterschaften den Gruppensieg in der 3. Liga.

1954 - Am Kantonalen Turnfest in Muttenz erreichten wir mit dem 2. Gesamtrang wiederum eine ausgezeichnete Klassierung.

1955 - Auch das Eidgenössische Turnfest in Zürich war in diesem Jahr wieder der sportliche Höhepunkt des TVR.

Dank der Inbetriebnahme des neuen Sportplatzes beim Weiermattschulhaus waren nun für unser Einzelturnen bessere Trainingsbedingungen geschaffen. Dass bei der Krediterteilung anlässlich der Gemeindeversammlung nicht alle einverstanden waren, bewies das Votum eines Gemeinderats:
"Es braucht doch keinen so teuren Sportplatz, das kann man doch umpflügen und mit der Egge darüberfahren, das genügt doch."

1956 - K. Jeppesen erzielt mit 13.83 m im Kugelstossen einen basellandschaftlichen Rekord.

1958 - Der TVR organisierte den Kantonalen Jugendriegetag auf dem Sportplatz Weiermatten mustergültig.

Am Kantonalen Turnfest beider Basel vom 28./29. Juni erreichte der TVR wiederum den 1. Rang seiner Kategorie. 

1959 - Am Eidgenössischen Turnfest in Basel erzielte der Turnverein Reinach die grössten Erfolge seiner bisherigen Vereinsgeschichte. Von 204 Sektionen erreichten wir den ausgezeichneten 12. Schlussrang.

Unser Sprintresultat von 11.6 Sekunden über 100 m war das zweitbeste aller ca. 1200 Gestarteten.

1960 - Es regnete Kränze aller Kategorien, an den Kantonalen Mehrkampfmeisterschaften.

1961 - Langsam aber sicher machte sich auch die jahrelange Jugendarbeit bemerkbar. Der Nachwuchs der Leichtathleten trat in die Fussstapfen der ehemaligen Erfolgreichen.
1962 - Am Kantonalen Turnfest beider Basel erreichten wir auf der Schützenwiese den guten 3. Schlussrang. Unter Anderen erreichte Jürg Krähenbühl für den TVR in der Unterstufe einen Zweig.

1963 - 100jähriges Jubiläum 
Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Luzern.

Organisation der Kantonalen Kunstturnetage in Reinach. OK- Präsident Bruno Haberthür organisierte ein sehr schönes Fest. 16 Ortsvereine bekundeten dem TVR ihre Sympathie. Der Kunstturnertag stand unter der technischen Leitung von E. Senti und R. Zumsteg.

Anlässlich dieses wunderbaren Jubiläums erschien wiederum eine Festschrift, die mit vielen Details die vergangenen 100 Jahre durchstreifte und in vielen Passagen die Vergangenheit fast zur Gegenwart erscheinen liess und mit den Worten abschloss:
"... Der Verfasser wünscht den Jubilaren in seinem Bestreben, die Turnsache zu fördern, für die Zukunft weiterhin viel Erfolg. Möge ihm ein steter Aufstieg beschieden sein."
1964 - Realisation des Kantonalen Jugendriegetags.

An den Olympischen Spielen in Tokio trug der ehemalige Jungturner des TVR F. Fäh als Mitglied der Kunstturner-Nationalmannschaft die Farben der Schweiz.

Eine klassisch englische Wanderung, die nicht im schottischen Stil mit Verausgabungen geizte, führte bei der diesjährigen Turnfahrt über den Feegletscher in Saas-Fee zur Britanniahütte.

1965 - Aktive Teilnahme am saftigen Reinacher Stadtfest anlässlich des 10'000sten Einwohners.

1966 - Die Damenriege feierte ihr 25jähriges Jubiläum.

Der Vorstand stellte ein Budget-Gesuch von Fr. 2'000.- bis Fr. 5'000.- an die Gemeinde zur Sanierung des Weiermatt-Sportplatzes.


1967-1968 - Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Bern und am Kantonalen Turnfest bieder Basel.

Und wieder einmal war es soweit: Ein neues Vereinsbanner durfte feierlich eingeweiht werden.

1969 - Die gesamten Protokollbücher fehlen.
1970 - Der TVR versuchte vergebens, den Kunstturn-Länderkampf Schweiz-Österreich zu erhalten. Dafür wurde uns vom Schweizerischen Kunstturnverband der Viertelsfinal der Schweizerischen Gerätemeisterschaft zugesprochen. 1971 - Zum ersten Mal organisierte man einen Sporttag für die gesamte Bevölkerung. Im Zeichen "Jugend und Sport" forcierten wir jedoch nebst dem Familiensport die Jugendbewegung.

1972 - Teilnahme mit 17 Turnern in der 9. Stärkeklasse am Eidgenössischen Turnfest in Aarau mit Klassierungen in der zweiten Hälfte des Klassements.

Das Handball wurde wieder aufgegriffen und die erste Sommermeisterschaft gespielt. In der darauffolgenden Wintermeisterschaft reichte es nur zum letzten Platz in der 4. Liga. Ebenfalls wurde mit dem Start einer Junioren-Handballmannschaft begonnen.

Auf anfangs September wurde mit der Damenriege ein Sporttag organisiert.


1973 - Der TVR organisierte im Rahmen der Unterstützung des Altersheimes Reinach einen ersten Internationalen Volksmarsch mit einer Beteiligung von rund 800 Läufern.

Bei den Basellandschaftlichen Kunstturnertagen erreichte die Jugendriege Zweigauszeichnungen.

Zum ersten Male wurde der Sporttag unter dem Motto Dr schnällsti Rynacher durchgeführt.

Die Handball-Junioren erreichten in der Meisterschaft den ausgezeichneten 3. Rang. Die Viert-Liga-Mannschaft blieb punktelos am Schluss des Klassements.

Der TVR organisierte unter grosser Beteiligung des Publikums einen hervorragenden Kunstturn-Junioren-Länderkampf Schweiz-Rumänien in der Fiechtenhalle.

1974 - Aktive Mitarbeit an der Jubiläumsfeier "800 Jahre" Reinach mit einer äusserst gemütlichen Tessinerstube.

1975 - Der TVR musste mangels Teilnehmer die Anmeldung am Kantonalen Turnfest beider Basel zurücknehmen.
Dafür wurde zum ersten Mal ein einheitliches Vereinsdress beschafft (blaues T-Shirt mit weissem TVR-Signet und weissen Hosen).

1976 - Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte erreichte mit Thomas Rätz ein TVR Turner einen kantonalen Titel im Dreisprung.

1977 - Die Turnveteranentagung von Baselland wurde mit rund 350 Teilnehmern in der Weiermatthalle durchgeführt.

1978 - Am Eidgenössischen Turnfest in Genf nahmen 16 Turner teil. Wir schossen im 5. Rang des Bezirkes Arlesheim ab. Bei den Ringen reichte es sogar für Platz 5 im Kanton. Gesamtschweizerisch lagen wir jedoch in der Stärkeklasse 10 auf dem 126. Rang.

1979 - Der TVR führte das gemischte Turnen bei der Aktivriege ein.
Die Damenriege stellt an der Generalversammlung den Antrag zum Austritt aus dem Turnverein. Dieser Antrag wurde abgelehnt, um vorerst diese Angelegenheit unter den beiden Vorständen auszudiskutieren.

Die Handballer stiegen in die 3. Liga auf.
1980 - Nach grossen Diskussionen wurde der erneute Antrag der Damenriege für ihren Austritt knapp gutgeheissen. Diese trat nun aus dem Turnverein aus und nannte sich seither Reinacher Turnerinnenverein. Es wurde jedoch darauf bestanden, dass in den neuen Statuten dieses Vereines der Passus Förderung der freundschaftlichen Beziehungen zum TVR steht.  In Artikel 5 der TVR-Statuten wurde neu die Möglichkeit der Aufnahme von Frauen als Mitglieder im TVR beschlossen.

An der Generalversammlung wurden somit die ersten 7 Mitturnerinnen aufgenommen. 


1981 - Die Generalversammlung wies das Vorstandsbudget mit einem Defizit von Fr. 5'000.- zurück. Nach der Reorganisation des OKs des Volksmarsches und einer damit verbunden neuen Budgetierung stimmte dann im Endeffekt auch die Gesamtrechnung wieder. 1982 - Der Dachverband, der Eidgenössische Turnverein, feierte sein 150-Jähriges mit der Überbringung einer Jubiläumsfahne von Gemeinde zu Gemeinde. Am 22. März erhielt der TVR die Jubiläumsfahne vom TV Therwil.Anlässlich der Generalversammlung wurde beschlossen, den Turnerrat alle 2 Jahre durch ein neues Mitglied zu erneuern.

Mit beachtlichem Erfolg wurde zum ersten Male eine interne Vereinsmeisterschaft durchgeführt.

1983 - Die Männerriege feierte ihr 50jähriges und die Frauenriege ihr 40jähriges Bestehen.

Beschluss einer gemeinsamen Feier mit 120 Jahre TVR, 50 Jahre Männerriege und 40 Jahre Frauenriege. Anlässlich eines Turnerabends wurde die Feier unter dem Sujet Wir feiern in der renovierten Weiermatthalle begangen
1984 - Aufstieg der Handballer in die 2. Liga

Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest mit 24 Turnerinnen und Turnern in Winterthur. Erstmalige gemischte Teilnahme von Frauen und Männern des TVR an einem Eidgenössischen Turnfest in der 9. Stärkeklasse.

Einführung einer Jazz Dance-Gruppe. Gute Erfolge bereits im ersten Jahr bei den entsprechenden Kantonal- bzw. Bezirksmeisterschaften. 


1985 - Erstmalige Durchführung einer Leichtathletik-Mehrkampf-Meisterschaft des Bezirks Arlesheim mit 8 Mannschaften in Reinach.

Die Handballriege führte zum ersten Mal einen Schnupper-Handballkurs für Junioren durch. Mit bestem Erfolg; konnte man doch mit 21 jungen Handballern eine neue Junioren-Bewegung ins Leben rufen.

Abstieg der 1. Mannschaft aus der 2. Liga.

Wiederum gute Bewertungen für die Jazz Dance-Gruppe am diesjährigen Bezirksturnfest. 

Der Turnerabend unter dem Motto 1. Reinacher Bühnen-Olympiade war ein sensationeller Erfolg. Als Gäste wirkten unter anderen, die Geschwister Maggi, Weltmeister im Kunstradfahren mit. 

1986 - Aus turnerischer Sicht konnte in diesem Jahr wenig Erfreuliches berichtet werden.

In der 3. Liga der Handballmeisterschaft erreichte man den 2. Schlussrang und verpasste somit knapp den Wiederaufstieg in die 2. Liga. 

Erste Vorbereitungen für das 125jährige Jubiläum sind im Gange.


1987 - Die Handballriege strebt einen Zusammenschluss mit dem SV Reinach an. Man hat festgestellt, dass 2 Handballvereine für Reinach zuviel sind. Es traten 5 Dritt-Liga-Spieler und eine komplette A-Junioren-Mannschaft zum TVR über. Weitere 2 Junioren-Mannschaften werden im Sommer 88 ebenfalls nachkommen. Die 1. Mannschaft darf dank der Verstärkung auf einen erneuten Aufstieg in die 2. Liga hoffen.  Die neu ins Leben gerufene Vereinszeitschrift, Muskelkater, konnte mit 6 sehr guten Ausgaben bereits positives berichten. 

Der Turnerabend A la Sudamericana war wiederum ein riesiger Erfolg. Daran beteiligt war auch die hervorragende, bolivianische Musikgruppe Arumas. 
1988 - Wir als die nachfolgende Generation sind es, die mit unserem Turnverein ein weiteres Jubiläum feiern dürfen. 125 Jahre sind passé. 125 Jahre mit ihren Höhen und mit ihren Tiefen. 125 Jahre Turnverein Reinach ist nicht nur Vereinsgeschichte, sondern auch ein kleines, aber nicht unbedeutendes Stück Geschichte der Gemeinde Reinach.

Ein Verein, der es bis dato leider oder vielleicht auch zum Glück nicht geschafft hat, ein wirklicher Grossverein zu werden, der sportlich glänzen durfte, wenn einzelne, gute Leistungsträger obenausschwangen, der aber in seiner gemeindeinternen Funktion mittlerweile Tausenden von Mitgliedern das gab, was sie zur Freizeiterfüllung und zur persönlichen Entwicklung benötigen. 
Der Turnverein hat neben seinen sportlichen Zielsetzungen auch im speziellen eine soziale Aufgabe. Diese zeigt sich nicht nur in der Jugendarbeit mit Junioren aller Altersklassen, sie zeigt sich auch in der Durchführung von gemeinschaftlichen Anlässen, die für den Zusammenhalt und die Verbindung von Mensch zu Mensch Wesentliches beitragen.

Unsere Zielsetzungen für die nächsten Jahre sind neben der Förderung zwischen menschlicher Beziehungen: Qualitatives sportliches Wachstum mit Schwergewicht auf der Juniorenförderung im Handball, in Geräte- und Kunstturnen und in der Leichtathletik.

1988 - Fortsetzung:
Unser Jahresprogramm steht natürlich unter dem Jubiläumssujet 125 Jahre TVReinach-Sport mitenand. Die Höhepunkte bilden am 28./29. Mai der 16. Internationale Volksmarsch in Reinach, am 11./12. Juni die Baselbieter Kunstturnetage und natürlich am 24./25. September das 2tägige Jubiläumsvolksfest mit Spielen für Junge und Junggebliebene. Im weiteren beteiligen wir uns aktiv an den Kantonalen Sektionsmeisterschaften, am Bezirksturnfest sowie an den Jugendriegetagen.

Im Handballbereich verstärken wir die 1. Mannschaft der 3. Liga, formieren eine neue 4. Liga-Mannschaft und führen im weiteren nebst den A-Junioren auch C-, D-und E-Junioren ein. 

Der Mitgliederbestand stellt sich in diesem Jahr wie folgt dar:

Aktive Handball:_________36
Junioren Handball:________38
Aktive Leichtathletik:______16
Aktive Geräteturnen:______24
Jugi-Gruppe:____________14
Jazz Dance:_____________22
Ehrenmitglieder:__________12
Freimitglieder:___________16
Passivmitglieder:_________62

Totalbestand TVReinach:___240
Totalbestand Frauenriege:___65
Totalbestand Männerriege:__46
Freies Jedermannsturnen:___75

Sektion des TVR am Eidgenössischen 1963

2003 / 2004 - Vorstand Präsident: Serge Läderach
Vize-Präsidentin: Ruth Kyburz
Kassier: Charly Meyer
Aktuarin/Sekretariat: Nathalie Meyer
Oberturner & Jugi-Leiter: Urban Kessler
Beisitzer Turnen: Thomas Rätz
TK Handball: Kurt Furrer
TK Handball: Daniel Simon
TK Handball: Roger Zähner
Frauenriege Präsidentin / Leiterin: Vreni Melzl / Monica Loop 
Fähnrich: Hansruedi Imhof
Materialchefin: Carina Schaller
Tourenleiterin: Isabelle Bertiller
Ski-Weekend: Thomas Rätz / Christian Mueller
1. Revisor: Dieter Rudiger
2. Revisorin: Peter Oppliger
3. Revisor: Daniel Portenier
Redaktion "Muskelkater": Carina Schaller
Internet: Christian Mueller
 

2004 / 2005 - Vorstand Präsident: Serge Läderach
Vize-Präsidentin: Ruth Kyburz
Kassier: Charly Meyer
Aktuarin/Sekretariat: Nathalie Meyer
Oberturner & Jugi-Leiter: Urban Kessler
Beisitzer Turnen: Thomas Rätz
TK Handball: Kurt Furrer
TK Handball: Daniel Simon
TK Handball: Roger Zähner
Frauenriege Präsidentin / Leiterin: Vreni Melzl / Monica Loop 
Fähnrich: Hansruedi Imhof
Materialchefin: Ruth Kyburz
Tourenleiterin: Isabelle Bertiller
Ski-Weekend: Thomas Rätz / Christian Mueller
1. Revisor: Peter Oppliger
2. Revisorin: Daniel Portenier
3. Revisor: Marcel Kaufmann
Redaktion "Muskelkater": Carina Schaller
Internet: Christian Mueller
 

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